Paulus betet für Philemon, dass sein Glaube wachsen kann

Predigttext: Philemon 4-7

4 Ich danke meinem Gott und gedenke dein allezeit in meinen Gebet, 5 da ich höre von der Liebe und dem Glauben, welche du hast an den Herrn Jesus und gegen alle Heiligen, 6 auf dass der Glaube, den wir miteinander haben, in dir kräftig werde in Erkenntnis alles des Guten, das wir haben, für Christus. 7 Denn ich hatte große Freude und Trost durch deine Liebe, da die Herzen der Heiligen erquickt sind durch dich, lieber Bruder.

Gemeinde unseres Herren Jesus Christus, Brüder und Schwestern!

 

Wenn sie jemanden fragen, ob er weiß, was im Philemonbrief steht, dann werden viele Leute (falls sie überhaupt was wissen) sagen: (Das ist doch der kleine Brief von dem Sklaven, der weggelaufen ist, und den Paulus wieder zu seinem Herren zurückschickt.(
Gewiss, davon handelt der Brief auch. Aber damit ist nicht das Wichtigste gesagt. Das wäre schon ein wenig eigenartig, wenn ein Buch der Bibel nur die simple Botschaft enthalten würde: "Lieber Philemon, hiermit schicke ich dir deinen Sklaven wieder zurück. Mit freundlichem Gruß, Paulus." Glücklicherweise ist das nicht die Botschaft der 25 Verse dieses kleinsten Briefes von Paulus. Nein, das Verhältnis von Herr und Sklave, von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wird von Paulus hier biblisch beleuchtet.

 

Paulus schickt einen weggelaufenen Sklaven, Onesimus, mit diesem Brief an dessen Herren. Dies war nicht die vor der Hand liegende Lösung. Onesimus ist gewiss nicht zu Philemon zurückgekehrt in der Haltung: "Hallo Chef, hier bin ich wieder. Ich hab einen Brief von Paulus aus Rom bei mir; wann kann ich wieder mit der Arbeit beginnen?" Ganz im Gegenteil. Onesimus ist mit klopfendem Herzen zurückgekehrt in sein Dorf und zu seinem Herren. Und nachdem Philemon den Brief von Paulus gelesen hat, hat er auch nicht gesagt: "Hallo Onesimus, wie schön, dass ich dich endlich wieder sehe, alter Junge. Ach, Schwamm drüber, dass du abgehauen bist, lassen wir die Sache vergessen!" Nein, normalerweise wird ein weggelaufener Sklave mit einem Brandzeichen versehen, oder sogar zu Tode geprügelt. Es kann sogar sein, dass Philemon gedacht hat: "Dieser Paulus hat mir da was Dummes eingebrockt. Schickt mir einfach diesen Taugenichts von einem Onesimus zurück!"

 

Und doch hat Paulus Onesimus zurückgeschickt. Warum? Weil er darauf vertraute, dass die Sache gut abläuft. Denn Philemon ist Christ. Paulus hat in Rom nur Gutes über ihn gehört. Philemons Liebe und Glaube blieben nicht verborgen. Und gerade weil Philemon Christ ist, geht Paulus ganz selbstverständlich davon aus, dass Philemon seinen weggelaufenen Sklaven wieder annehmen wird. Denn auch Onesimus hat sich zu Christus bekehrt und ist nun Christ. Und wenn zwei Christen ein Problem miteinander hatten, müssen sie dies recht klären und gemeinsam neu anfangen.

 

Aber bevor Paulus auf diese Sache eingeht, dankt und betet er für Philemon. Er dankt für den großen Glauben, den Philemon offensichtlich hat. In Vers 4 und 5 steht, dass Paulus gehört hat, wie groß die Liebe und Treue Philemons ist, die er zu Jesus und allen Heiligen (Christen) hat. Und so bittet Paulus um Geduld (Ausdauer) und Wachstum. Denn man kann nicht sagen: "So, jetzt ist mein Glaube wie er sein soll. Jetzt ist meine Liebe und Hingabe zu Christus groß genug." Nein, Stillstand bedeutet Rückschritt. Der Glaube muss wachsen, sonst fällt man zurück. Darum bittet Paulus auch für Philemon: "Ich bete, dass der Glaube, den wir miteinander haben, in dir kräftig werde in Erkenntnis alles des Guten, das wir haben, für Christus." (Vers 6)

 

Dies ist einer von Paulus größten Wünschen. Er wünscht dem gläubigen Philemon und allen, die seinen Brief lesen, also auch uns  von Herzen, dass wir im Glauben wachsen.

Dafür betet er. Und dies ist dann auch das Thema dieser Predigt:

 

Thema: Paulus betet für Philemon, dass sein Glaube wachsen kann

  1. Dass der Glaube in die Tiefe wächst

  2. Dass der Glaube in die Breite wächst

  3. Dass der Glaube so wächst, dass er erfrischend ist für die Umgebung

1. Paulus betet, dass der Glaube in die Tiefe wächst

 

Brüder und Schwestern, was ist das eigentlich genau: glauben? Wenn dich jemand fragt, ob du ganz kurz formulieren kannst, was Glauben ist, was sagst du dann? Das ist manchmal ganz schön schwierig.

 

Paulus sagt zu Philemon: Glauben bedeutet zunächst ein gründliches Kennen. Man muss gut wissen, was man glaubt und warum man glaubt. Sonst passieren Unglücke und man gerät auf einen falschen Weg.

 

Ich weiß nicht wie das in Österreich geht mit dem Führerschein, aber in Holland ist es so, dass man zuerst das Theorie-Examen geholt haben muss, bevor man mit den Fahrstunden beginnen kann und Auto fahren darf. Die Theorie, das Wissen, kommt an erster Stelle. Denn wenn man die Verkehrsregeln und die Bedeutung der Verkehrsschilder nicht kennt, fährt man ganz schnell jemanden über den Haufen oder verursacht Blechschaden. Und bevor man in das Fahrschulauto steigt, lernt man, dass das Gaspedal rechts ist und die Bremse in der Mitte. Zudem ist es ganz sinnvoll zu wissen, dass der eine Schalter für den Blinker ist und der andere für den Scheibenwischer. Kurzum, erst wenn man die Theorie richtig kennt, kann man sie auch in die Praxis umsetzten. Und so betet Paulus für Philemon, dass er stets tiefere Einsicht in den Glauben erfährt. Je besser Philemon begreift, warum er Christ ist und welche Gaben er von Jesus Christus empfangen hat, desto besser kann er seinen Glauben und seine Liebe anderen sehen lassen. Und das - liebe Brüder und Schwestern - haben wir doch alle nötig, nicht wahr?

 

Stell dir vor, dass niemand uns erzählt hätte, warum wir so viel Verkehrtes tun oder denken; wenn unsere Eltern oder Bekannte uns nichts erzählt hätten von der wunderbaren Erlösung durch Jesus Christus, völlig aus Gnade, ohne dass wir etwas dafür beigetragen haben; Wenn niemand uns von der Güte und Liebe Gottes erzählt hätte, dann wäre die Kirche jetzt völlig leer. Denn wenn jemand die Bibel nicht kennt, geht er auch nicht in die Kirche. Zum Glauben an Jesus als unseren Herr und Heiland gehört unbedingt Wissen. Dieses Wissen haben einige von ihren Eltern erhalten. Die lasen ihren Kindern aus der Kinderbibel vor, lehrten ihnen wie man betet und gaben ein gutes Beispiel wie man als Christ lebt. Was für einen Reichtum an Wissen wird auf diesem Weg vermittelt!

 

Andere kommen in fortgeschrittenen Alter unerwartet in Kontakt mit dem christlichem Glauben. Vielleicht hatte man irgendwann einmal auf der Suche nach Gott die Bibel gelesen, ist dann aber zufällig mit Christen in Kontakt gekommen. Und weil die den Herrn Jesus lieb hatten und in die Kirche gingen, erwachte ein Interesse am Glauben. Der Heilige Geist rührte ihn an und so erwuchs ein vertieftes Interesse an dem Gott der Bibel und an seinem Sohn Jesus Christus. Da hat man innerhalb kurzer Zeit ganz schön viel zu verarbeiten.

 

Paulus betet nun, dass jeder Gläubige dieses gründliche Wissen und diese tiefere Einsicht erfährt. Und dies ist mehr als nur die Theorie und die Fakten zu kennen. Wenn wir für uns selbst wissen, dass wir nur aus Gnade erlöst sind, dann lesen wir die Bibel doch mit anderen Augen. Wenn wir z.B. lesen: "Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren", dann kann man doch schlecht sagen: Hmm, kurz nachdenken, ah ja, das steht in Römer 5,8. Solch eine Form von Wissen ist doch zu begrenzt. Da sollte doch eher eine Reaktion kommen, die zum Ausdruck bringt wie dankbar ich bin für das, was Christus aus Gnaden für mich getan hat.

 

Darum ist es so wichtig, dass wir immer im Gebet bleiben und die Bibel lesen. Und wenn es irgend möglich ist, dass wir dies gemeinsam tun. Denn aus eigener Kraft glauben, das vermag kein Mensch. Hierfür haben wir das Wort Gottes und den Heiligen Geist nötig. Und von daher haben wir auch die Kirche nötig, denn dort lässt der Herr sein Wort und seine Verheißungen hören. Dann wächst der Glaube, in die Tiefe, aber auch in die Breite. Dies ist der zweite Punkt der Predigt.

 

Das Thema lautet: Paulus betet für Philemon, dass sein Glaube wachsen kann

 

2. Dass der Glaube in die Breite wächst

 

Echter Glaube wächst nicht nur in die Tiefe, sondern auch in die Breite! "Es ist unmöglich, dass derjenige, der glaubt, keine Früchte der Dankbarkeit hervorbringt", sagt der Heidelberger Katechismus. Oder wie Paulus es Gal. 5,6 formuliert, dass "der Glaube durch die Liebe tätig ist".

 

Der Glaube möchte den gesamten Menschen in Beschlag nehmen, fordert seinem Wesen nach völlige Hingabe. D.h. der Glaube ist kein religiöses Hobby, dem man sich quasi am Sonntag Morgen hingibt. Er ist auch kein Gegenstand religiöser Verpflichtungen, die man erfüllen muss. Nein, wahrer Glaube zieht sich wie ein roter Faden durch's Leben, der an unterschiedlichen Stellen und auf Arten sichtbar wird. Das meint Paulus, wenn er schreibt von all dem Guten, das in uns zu Christus ausgeht. (Vers 6)

 

Nun taucht da die Frage auf: für wen tun wir eigentlich die guten Werke? Für die Leute um uns herum (ob sie nun gläubig sind oder nicht), oder für den Herrn Jesus? Wir haben manchmal die Neigung, diese zwei Zielgruppen voneinander zu scheiden. Wir denken dann schnell: die geistlichen Dinge, die mit dem Glauben zu tun haben, wie z.B. Bibelstudium, Evangelisation und solche Sachen, da ist man mit den guten Dingen für Gott beschäftigt.

 

Aber dem Nachbarn spontan helfen oder wenn bei einer Veranstaltung das Kaffeegeschirr abgewaschen und der Saal wieder aufgeräumt werden muss, - finden wir dies weniger wichtig, da dies ja ganz alltägliche Aufgaben sind.

 

Doch gerade das Gegenteil ist der Fall. Was sie für Christus tun, ist nicht höher, erhabener oder geistlicher als sich zum Beispiel um seine Mitmenschen zu kümmern. Jesus sagt selbst in Mattheus 25: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, - wenn ihr ihm in Not geholfen habt, im Krankenhaus oder Gefängnis besucht und so weiter, das habt ihr für mich getan. Dienst für Jesus ist Dienst für den Mitmenschen, und umgekehrt. Beides gehört in Jesu Sicht zusammen. Und Philemon hat diesen Unterschied auch nicht gemacht. Wie echt sein Glaube war, hat er auf zweierlei Weise deutlich gemacht: erstens, indem er seine Liebe und Treue zu Jesus sehen ließ und zweitens indem er dies allen Mitchristen spüren ließ.

 

Ich glaube, dass die meisten von ihnen damit von Herzen zustimmen. Wenn man Gott lieben möchte, hat man auch an den Mitmenschen zu denken, insbesondere wenn es sich um Mitgläubige handelt. Als Christen sind wir eine Familie, und das hat sicherlich seine Auswirkungen. Aber es wird schon etwas schwieriger, wenn wir lesen, dass wir alles tun müssen, was gut ist. "Alles Gute", das ist, was Gott will. In Römer 12 Vers 2 schreibt Paulus, dass der Wille Gottes dasselbe ist, nämlich alles Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

 

Hier ist also die Rede von "allem Guten"! Da ist nichts ausgeschlossen. Wenn man das so hört: "alles Gute" - tja - dann wird's einem vielleicht etwas mulmig. Dann heißt es für manchen in den sauren Apfel beißen.

 

Nehmen wir zum Beispiel Onesimus. Er ist Dank sei Paulus zum Glauben an Christus gekommen. Und ein Christ hat seinem Herren zu gehorchen. Für Onesimus bedeutet dies dann: zurück zu seinem Herrn Philemon. Das wird ihm gewiss schwer im Magen gelegen haben, glauben sie mir das.

 

Es ist viel einfacher zu sagen: Ach, Onesimus, lass die Vergangenheit begraben. Du bist jetzt bekehrt und zum Glauben gekommen. Zudem hast du ja eine wichtige Aufgabe, nämlich Paulus im Gefängnis zu versorgen. Du stehst gewissermaßen im Dienst des Evangeliums.

 

Aber nein, es ist der Wille Gottes, dass Onesimus zurückgeht. Und weil er Christ ist, darum geht er auch zurück. Mit einem Brief von Paulus in der Tasche und Blei in den Schuhen.

 

Und Philemon? Muss er Onesimus wieder annehmen? Aus dem Brief von Paulus wird deutlich, wer Onesimus früher war: nämlich ein Taugenichts von einem Sklaven, der stets widersprach, und dann hat er auch noch Sachen geklaut von seinem Herrn. Muss Philemon so einen Typen wieder akzeptieren? Nur weil er Christ geworden ist? Nun, erst sehen, dann glauben.

 

Und doch wird Philemon ihn akzeptieren. Warum? Weil er als Christ auf die Worte von Paulus hört.

 

Vielleicht haben sie auch Probleme oder Konflikte mit Leuten, von den sie sagen: Nie und nimmer werde ich tun, was man von mir erwartet. Nur über meine Leiche!

 

Nun ja, so einen Standpunkt kann man wochenlang verteidigen. Oft sogar jahrelang! Doch tut ein Christ nicht bloß Dinge, die ihm gut in den Kram passen, oder wofür er sich nicht all zu sehr anstrengen muss. Ein Gläubiger tut alles, was gut. Und das hat manchmal seinen Preis. Das kostet viel Mühe; man sieht's eigentlich nicht sitzen, und alles in einem widerstrebt sich dagegen. Denn dann müsste man selber der Geringste sein, sich selbst verleugnen. Und das ist schwierig. Da müsste man vielleicht eine Nacht drüber schlafen oder gerade eine Nacht lang wach bleiben. Aber schlussendlich kapituliert man und beugt sich vor Gottes Wort und tut was er will. Auch wenn einem das ganz und gar nicht auskommt.

 

Es kann sogar sein, dass es gar nicht an ihnen gelegen hat. Aber wer die Liebe Gottes kennt, der bittet um Kraft und probiert zu tun, was in der Bibel steht. Er lässt auch anderen sehen, was gut ist. So hat der Glaube auch seine Auswirkung auf unsere Beziehungen. Dadurch wird das Leben in der Gemeinde von Christus ein Stück angenehmer. Denn wenn der Glaube wächst, in die Tiefe und in die Breite, dann hat das eine erfrischende Wirkung auf unsere Umgebung. Und das ist der dritte Punkt der Predigt.

 

Das Thema ist: Paulus betet für Philemon, dass sein Glaube wachsen kann

 

3. Dass der Glaube so wächst, dass er erfrischend ist für die Umgebung

 

Philemon hatte bereits sehen lassen, dass er aus seinem Glauben heraus alles Gute tun will. Die Christen von Kolossä haben etwas gespürt von seiner Liebe zu Jesus und zu allen Gläubigen. Das muss eine besondere Tat von Philemon gewesen sein, Brüder und Schwestern, denn Paulus ist sehr froh darüber und die ganze Gemeinde zu Kolossä beeindruckt. "Du hast die Heiligen gestärkt", schreibt er.

 

Der Glaube von Philemon war wie ein Baum. Er steht fest verankert, mit tiefen Wurzeln, und dessen Zweige in die Breite und Höhe wachsen.

 

Wenn man in die Nähe von so einem Baum kommt, spürt man sofort, dass hier herrliche reife Früchte sein und dass es hier angenehmer kühler Schatten gibt. So ein Baum erfrischt die Umgebung.

 

Und genauso eine Ausstrahlung hatte Philemon. Seine Aktivitäten hatten eine herzerwärmenden Effekt auf die Gemeinde. Jeder merkt: was Philemon tut, das tut er aus Liebe. Der Glaube an Jesus ist ein und alles für ihn. Nun, auf diese Art und Weise werden auch andere Gemeindeglieder stimuliert und gestärkt im Glauben.

 

Und diese erfrischende Wirkung wird auch außerhalb der Gemeinde wahr genommen:

"Sag mal, kennst du diesen Philemon? Ein toller Kerl! Auf den kannst dich absolut verlassen!" "Stimmt!, aber er ist nicht der einzige dort. In dieser Kirche gibt es noch mehr von diesen positiven Leuten."

 

Solche Berichte hörte Paulus in Rom über Philemon und über die Gemeine in Kolossä. Es ist nur logisch, dass sich Paulus darüber freut, wenn so über Christen geredet wird. Denn dies ist die beste Reklame für die Sache Jesu! Dann lässt man sehen, was einem der Glaube bedeutet. Dann kommt man dafür auf, dass Jesus einem alles bedeutet.

 

Und die Liebe zu Jesus und die Freude über die Erlösung aus Gnaden, das geht nicht auf Kosten anderer Menschen, sondern die Worte werden auch zu Taten.

 

Hierfür ist Wissen und Einsicht nötig, denn man muss sehr wohl wissen, was man glaubt und welche Dinge gut sind. Das bedeutet, dass man immer wieder danach forscht, was die Bibel dazu sagt. Hinzu kommt das Gebet um de rechte Gesinnung, wenn man das Gute tut. Denn in der Bibel stehen keine fix und fertigen Standardlösungen für alle täglichen Probleme. Darum betet Paulus um tiefere Einsicht. So wächst der Glaube, in die Tiefe, Breite und auf erfrischende Weise nach draußen.

 

Es gibt ein vielsagendes Kinderlied: "Lies die Bibel, bet' jeden Tag, bet' jeden Tag, bet' jeden Tag, wenn du wachsen willst."

 

Wenn Kinder dieses Lied in der Jungschar singen, dann strecken sie dabei ihre Hände in die Höhe, weil sie wachsen wollen und stets größer werden wollen.

 

Dies ist genau die Bedeutung von: Lies die Bibel, bet jeden Tag!
Wenn sie dies tatsächlich tun, nämlich in der Bibel lesen und jeden Tag beten, dann werden sie im Glauben wachsen. Dann vertieft sich ihr Wissen und sie begreifen stets besser, was das Gute ist, das Gott will. Dann spüren auch andere etwas davon.

 

Und so wird der Name unseres Herrn Jesus Christus stets besser bekannt. Und darum geht es.

 

AMEN